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Schinkel, Karl Friedrich (13.3.1781Neuruppin- 9.10.1841Berlin)

Schinkel lernte bei D. Gilly und studierte in Berlin. 1803-1805 reiste er nach Italien und Paris und war danach aufgrund fehlender Bauaufträge als Maler und Bühnenbildner tätig. In den Bauten seiner Gemälde werden die ihn interessierenden Architekturstile sichtbar: Klassizismus und Neogotik. Die meisten seiner Bauten sind ersterem zuzurechnen. Neogotisch errichtete Schinkel die Werdersche Kirche in Berlin (1824-1830), für die er aber auch klassizistische und Neorenaissance-Entwürfe vorlegte. Dieser Bau brachte die rationale Bauweise des Backsteins ins Bewusstsein, die Bauakademie die des Skelettbaus aus Pfeilern. Rationalen Fabrikbau hatte Schinkel auf seinen Reisen nach England und Schottland (1826) kennen gelernt. Als Baubeamter (seit 1810) und Oberlandesbaudirektor (seit 1830) wurde sein Einfluss in ganz Preußen spürbar.

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