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Neumann, Johann Balthasar ( 30.1.1687 in Eger - 19.8.1753 in Würzburg )

Neumann lernte zunächst Metallgießer und - ab 1711 in Würzburg - Büchsenmacher und Feuerwerker. Als Feldingenieur nahm er am Türkenkrieg teil, und nach Studienaufenthalten in Paris und Wien wurde er 1719 fürstbischöflicher Baudirektor und Verantwortlicher für den Bau der Würzburger Residenz (beraten von de Cotte, Boffrand, von Welsch und von Hildesheim). Seine Palastbauten (Bruchsal, Brüh[) zeigen ein dynamisches Vokabular (Treppenhäuser) in Verbindung mit französischer Klassik, die Sakralbauten (Nerresheim) die Raumverschmelzung G. Guarinis.

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