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Johnson, Philip ( 8.7.1906 in Cleveland, Ohio

Johnson, der zunächst Geschichte und Philosophie in Cambridge [Mass.] studierte, war 1930-1934 der erste Direktor des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA). 1932 veröffentlichte er mit Henry-Russel Hitchcock das dem Stil den Namen gebende Buch "The International Style" und organisierte die entsprechende Ausstellung. 1940-1943 studierte er dann an der Harvard University bei Gropius und Marcel Breuer Architektur, 1946-1954 war er erneut Direktor des MoMA. Seine Bauten sind anfangs von Mies van der Rohe beeinflusst, mit dem er das Seagram Hochhaus in New York (1958) baute. In den 1 960er-Jahren wandte er sich von der Nachkriegsmoderne ab (New York State Theater 1960-1964 mit R. Foster) und in den 1980ern der Postmoderne zu (Pittsburgh Plate Glass Company mit Burgee). 1979 erhielt Johnson den Pritzker-Preis. Nach der Ausstellung ,Deconstructivist Architecture", die er 1988 mit Mark Wigley am MoMA inszenierte, wechselte auch er zum Dekonstruktivismus.
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