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Via Appia Antica (ca ? v. Chr)

Appia Antica - Diese >Regina Viarum< genannte Straße in Rom ist die wichtigste der römischen Konsularstraßen und führt von der Porta San Sebastiane an antiken und weniger antiken Sehenswürdigkeiten vorbei ins Innere; die Appia Antica soll Schauplatz wunderbarer Ereignisse gewesen sein wie des berühmten "Domine quo vadis?.Heute liegen folgende Gebäude an der Via Appia Antica :
1 - Grab der Caecilia Metella
2 - Circus des Maxentius
3 - Mausoleum des Romulus
4 - San Sebstiano
5 - Katakomben des Hl. Kalixtus
6 - Domine Quo Vadis?
7 - Porta San Sebasiano
8 - Porta Latina
9 - San Giovanni in Oleo
10 - San Giovanni a Porta Latina

Kirche "Domine Quo Vadis?" - Die Kirche ist wegen dieses berühmten Ausspruchs bekannt, heißt aber eigentlich Santa Maria in Palmis. Es handelt sich um eine hübsche kleine Kirche aus dem 9. Jh., die mehrfach restauriert wurde, vor allem im 17. Jh., als man die schlichte und nüchterne Fassade erneuerte. Dieses Gebäude ist jedoch nicht wegen seiner Kunstschätze auf der ganzen Welt bekannt, sondern weil behauptet wird, daß hier Jesus dem Petrus erschien, der auf der Flucht war, um nicht gekreuzigt zu werden. Der überraschte Apostel stellte die berühmte Frage: "Domine quo vadis?" (Herr, wohin gehst du?) und Jesus soll geantwortet haben: "Venio iterum crucifigi" (ich komme zurück, um mich kreuzigen zu lassen). Petrus verstand die unterschwellige Aufforderung Jesu und kehrte nach Rom zurück um, sich dem Martyrium zu stellen.

Katakomben - Diese Begräbnisstätten liegen in tiefen Höhlen aus Travertin oder Puzzolangestein, die in Form tiefer Gänge in die Erde gegraben wurden. Die Katakomben liegen am Stadtrand Roms und dienten als Versammlungsorte für die ersten Christen; es waren Orte, die kurze Zeit später auch als Friedhöfe benutzt wurden (1.-4. Jh.). Hier sind unter anderem Domitilla, der Heilige Kalixtus, der Heilige Sebastian, die Heilige Agnes und Priscilla bestattet worden. Nachdem sie viele Jahrhunderte in Vergessenheit geraten waren, wurden diese Begräbnisstätten im 16. Jh. wiederentdeckt und neu zur Geltung gebracht.

Katakomben des Heiligen Kalixtus - Die Katakomben wurden von Papst Kalixtus III. angelegt und wurden zur öffentlichen Begräbnisstätte der Bischöfe Roms. Die Katakomben sind in vier Stockwerke gegliedert und enthalten die Papstgruft mit einer kostbaren Auf-schmückung; hier befinden sich die Gräber zahlreicher Päpste aus den erste Jahrhunderten des Christentums und interessante Gedenkinschriften für Pon-tian, Lucius, Eutichian und Sixtus II. Die Krypta der Heiligen Cädlia ist der jungen Märtyrerin Cäcilia geweiht, deren Körper hier gefunden wurde; die Krypta ist mit Malereien aus dem 7. und 8. Jh. geschmückt. Es folgen die Galerie der Grüften, die mit interessanten Zeugnissen der Malerei ausgesta'-tet ist, die schöne Krypta des Papstes Eusebius und die Lucinagruft. Der älteste Teil der Nekropole (2. Jh. n. Chr.) ist mit Malereien ausgeschmückt, irdenen Fische und Symbole der Eucharistie dargestellt sind.

Fosse Ardeatine - Fosse Ardeatine ist traurigerweise aufgrund einer Massenexekution in die Geschichte eingegangen. 1944 töteten die Nazis in einem Vergeltungsakt für ein vorausgegangenes Attentat 335 Offiziere des italienischen Heers, einfache Leute, einen 14-jährigen Jungen), die im Gefängnis Regina Coeli, d gefangengehalten wurden. Es waren alles Menschen, die fällen, derer sie beschuldigt wurden, zu tun hatten. Di einer der unmenschlichsten Auswüchse des Fanatismus eingegangen. Auch heute, nach 45 Jahren, ist der Ort rx mer und betroffener Besucher. Eine friedvolle Art, gegen ge und schreckliche Ereignisse zu demonstrieren.

Basilika S. Sebastian - Sie enstand in der ersten Hälfe des Peter und Paul geweiht) und wurde später nach dem heil an benannt. Im frühen 17. Jh. wurde sie im Auftrag voi Borghese durch Ponzio völlig umgestaltet. Die sehr schöf lika hat einen Portikus mit drei Bogen, die auf Zwillingssä einschiffige Innenraum trägt eine sehr schöne Decke au lungen des Hl. Sebastian. In der ersten Kapelle rechts meintlichen Fußabdrücke Christi und einen der Pfeile, die Sebastian durchbohrten. Sehenswert ist auch die zweite K ni), die im Auftrag von Clemens XI. nach Vorlagen Man bewundern wir ein Gemälde P. L. Ghezzis mit der DarsU an reicht Phillip dem Araber die Kommunion..

Katakomben des Hl. Sebastian - Die Katakomben erstrei Stockwerke: das erste ist teilweise zerstört; hier findet m strenger Formgebung, in die sich der Hl. Philipp Neri fü Gebet zurückzog. Unweit davon befindet sich eine au< nach dem Hl. Sebastian benannt, mit einem schönen Ali des Heiligen, wahrscheinlich von Bernini. Von hier aus einen unterirdischen Gang zu drei ausgeschmückten Inschriften aus dem 1. Jh. des Kaiserreichs zu sehen sind; i n. Chr. wurden sie zu christlichen Begräbnisstätten. Komm oben, findet man einen Triclia genannten Raum, dessen tomalerei geschmückt sind und in dem die Festessen be« fanden. Dann gelangt man zu dem Wandelgang, in dem! zu sehen sind und schließlich zur Kapelle von HonoriusR Wandmalereien ausgeschmückt wurde.

 


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