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Römische Markthalle- Basilika

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In der römischen Antike entstand der Gebäudetyp der Basilika, die als Markthalle und Gerichtsgebäude genutzt wurde. Das älteste Beispiel ist die Basilica Porcia, die 184 v. Chr. in Rom errichtet wurde. Die römischen Markthalle war und ist Ort eines überdachten Marktes und zugleich multifunktional,; denn hier findet auch die Rechtssprechung statt.

Vorläufer der römischen Markthalle ist die griech. Stoa. Sie wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland ,mit der offenen zweischiffigen Säulenhalle ( Stoa) als ein neuer Bautyp entwickelt, der ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. die Funktion einer Markthalle besaß, wie z. B. die Hallen auf der Agora in Athen.

Der Aufriß der Basilika zeigt einen dreiteiligen Aufbau aus zwei Seitenschiffen und höhergestelltem Mittelschiff.. Die Apsis- der halbrunde Anbau ans Ende des Mittelschiffs- dient als Sitz des Richters oder Marktaufsehers.

Die Basilika war meist flachgedeckt, mit offenem oder mit Brettern verkleidetem Dachstuhl, kam jedoch auch mit Satteldach oder in eingewölbter Form vor. Das große Mittel- oder Hauptschiff war durch eine Säulenreihe von den beiden Seitenschiffen abgetrennt. Die die Seitenschiffe überragenden Wandabschnitte des Hauptschiffes, die so genannten Obergaden, waren mit Fenstern versehen, die Licht ins Innere ließen. Der Haupteingang befand sich meist an der Schmalseite. Ihm gegenüber, am anderen Ende des Hauptschiffes, befand sich gewöhnlich eine Apsis, ein halbrunder Abschluss, der das leicht erhöhte Bema (griechisch: Felsensitz, Richterstuhl) enthielt oder zur Aufstellung von Bildwerken diente.

Später übernehmen die Christen diesen Bautypus als Grundlage ihrer Gotteshäuser.

 

 

 

 

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