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Cheop, Chephren, Mykerinos

· geb. ca. 2638 v. Chr.

· gest. ca. 2613 v.Chr.

Von dem Erbauer der größten Pyramide
existiert ale einziges Abbild nur diese 7,6cm große Statue, die im Thron den Horusnamen
des Cheops, Hermejedu eingraviert hat.
Die Statue ist heute im Ägyotischen
Museum in Kairo zu sehen

Cheops (ägyptisch Chufu), ägyptischer Pharao (=großes Haus) (2551-2528 v. Chr.), der zweite Herrscher der 4., der sog. memphitischen Dynastie, Sohn des Snofru, der der erste Kriegerkönig war, über den umfangreiche Dokumente erhalten sind, und der Feldzüge in Nubien und Libyen sowie auf der Halbinsel Sinai führte. Durch die Förderung von Handel und Bergbau vergrößerte sich der Wohlstand im Reich. Obwohl über Cheops Regierungszeit kaum etwas bekannt ist, bewies er große Effektivität im Verwaltungswesen. In seiner Regierungszeit wurde die bei Giseh in der Nähe von Kairo gelegene größte von drei Pyramiden Ägyptens (Cheops, Chephren und Mykerinos) gelegene, sogenannte Cheops-Pyramide, erbaut. Sie galt bereits im Altertum als eines der Sieben Weltwunder. 1954 wurde das 38 Meter große Sonnenbegräbnisschiff von Cheops in der Nähe der Großen Pyramide gefunden. In dem zur damaligen Zeit praktizierten Begräbniskult wurden solche Schiffe gebaut, um die Seelen der Verstorbenen auf ihrer Reise auf den Weg des Sonnengottes zu bringen.


Chephren ist der griechische Name für den ägyptischen Namen Chaefre (oder Khaefre), Sohn des Cheops, vierter ägyptischer König der vierten Dynastie (um 2603-2578 v. Chr.). Er ließ die mittlere der drei Pyramiden von Giseh und den zugehörigen Tempel in einer Nekropole erbauen. Lange glaubte man, die Sphinx in ihrer Nähe habe Ähnlichkeit mit dem König. Nachfolger Chephrens auf dem ägyptischen Thron wurde sein Sohn Mykerinos (Menkaure, Regierungszeit 2578-2553 v. Chr.).


Mykerinos ca. 2578-2553 v. Chr. Menkaura (griechisch Mykerinos) gehört zu den weiteren Herrschern der 4. Dynastie. Er ist insbesondere durch die kleinste der drei großen Pyramiden in Giseh bekannt.

Die 4. Dynastie gilt in der ägyptischen Kultur als ihre Blütezeit (Goldenes Zeitalter), die sich bis auf die 6. Dynastie erstreckte. Auf fast allen Gebieten wurden erhebliche Leistungen erzielt: in der Baukunst, in der Architektur, der Bildhauerei, der Malerei, der Navigation, des Kunsthandwerkes und der Wissenschaft sowie der Astronomie. So entwickleten z.B. die Astronomen der Memphis-Dynastie den ersten Sonnenkalender, der das Jahr in 365 Tage einteilte. Die ärztliche Kunst erreichte während des Alten Reiches erstaunliche medizinische Kenntnisse und chirurgische Fähigkeiten.

 

Link: Dank an! cheops-pyramide.net

 

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