<<


Internationale Akzeptanz trotz nationaler Wurzeln
Die verschiedenen Kulturen und Nationen stellen für Käufer oft ein Marken ähnliches Image dar. Beispiel ist das "Made in Germany". Damit wird das, was sich der Kunde von einer bestimmten nationalen Standortfertigung sich verspricht, zum Instrument im Produktmarketing. Im Zeitungsartikel vom 5.4.2002 in der WELT stellt dies Jürgen Plüss dar. -Leiter Geschäftsbereich Küchengeräte Inteernational, Miele & Cie., Gütersloh

In reifen Märkten mit einem austauschbaren Angebot bestimmt die Marke eher den Kauf als die reine Produktleistung.

Zudem ist die Idee von Weltprodukten , wie dem Weltauto oder der Weltwaschmaschine nicht mehr brauchbar, da sich gezeigt hat, daß die Anforderungen der einzelnen Kulturen und Standorte an den Gebrauchsgegenstand durch diesen nicht weltweit gültig erfüllt werden kann. Die Fertigung eines nationalen Standortes wie das MADE IN GERMANY hat international einen Markenchakter mit der Verknüpfung : Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität. Dieses Faktum sollte der Hersteller berücksichtigen. ZB.: Die Logikkette : Miele = Herkunft Deutschland = Qualität und Zuverlässigkeit läßt zusätzliche Energie in die Marke >Miele< fliessen. Ähnliches gilt für die Marke >Daimler< und andere .

Ein Weltauto oder eine Weltwaschmaschine ohne Standortsfertigungsangabe , wird für nicht kompetnet und hochwertig gehalten. Das heißt auch im globalen Wirtschaftsraum sind nationale Wurzeln zu berücksichtigen für die Angebotsgestaltung.

kunstwissen.de

 
>