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Hochkulturen allg.

Die ersten Hochkulturen entwickelten sich an Flüssen. Das mesopotamische Reich entstand am Euphrat und Tigris, das ägyptische Reich am Nil, die Harappa-Kultur am Indus und die chinesischen Reiche am Gelben Fluss. Die periodischen Überschwemmungen machten das Land fruchtbar, wodurch intensive Landwirtschaft betrieben werden konnte. So wurden nomadisierende Wildbeuter zu Ackerbauern und Viehzüchtern. Für den Bau von Bewässerung und Staudämmen ist eine gesellschaftliche Organisation notwendig. Die Verteilung des knappen fruchtbaren Landes und die Zuteilung der Wassernutzung erfordert eine Verwaltung und Rechtsprechung. Eine Bevorratung von Getreide ist für die Fälle ausbleibender Überschwemmungen erforderlich. Auch die Bevorratung erfordert Organisation und Planung. Zur Berechnung der Flut wird ein Kalender entwickelt, der Kenntnisse in Mathematik und Astronomie voraussetzt. Mathematik wurde auch für den Bau der Städte benötigt.

Parallel zur politischen Organisationsbildung entstand in fast allen Hochkulturen eine religiöse Hierarchie, die den Herrscher als von den Göttern eingesetzt stützt. Gesellschaftliche Normen wurden als Gesetze kodifiziert.

 

Inwieweit die Hochkulturen miteinander in Verbindung traten, ist nicht geklärt. Zwischen den Mesopotamiern und den Ägyptern gab es verhältnismäßig früh einen Austausch. Auch die Harappa-Kultur trieben wohl mit den Mesopotamiern Handel. Die Frage ist auch in Bezug auf die Erfindung der Schrift interessant. Man muss davon ausgehen, dass die Schrift mehrmals erfunden wurde.

Die Entstehung der Landwirtschaft, beginnt etwa 10.000 v. Chr. mit dem Ende der letzten Eiszeit.

In den trockeneren Gebieten südlich von Judäa und im Sinai ging man nach dem Verschwinden der Gazellen dazu über, Wildziegen und Wildschafe in Herden zu halten. Eine Domestikation der Tiere lässt sich bereits um 11.000 v. Chr. ableiten und ab 8300 v. Chr. belegen. Anfangs wurden Schafe und Ziegen ausschließlich als Fleisch- und Felllieferanten gehalten. Afrika ist ein Sonderfall, in dem sich das Neolithikum wesentlich langsamer und anders entwickelte.

 

* Domestizierung von Tieren und Pflanzen

* Sesshaftigkeit der Bauern (Nomadismus auf Viehhaltung basierender Kulturen bleibt bestehen)

* Verbreitung geschliffener Steingeräte (Steinbeile, Dexel)

* Ausweitung des Gebrauchs von Gefäßen aus Keramik

 

Analog zum Säen-Reifen-Ernten wurde die Abfolge Geburt-Leben-Tod als Glaubenswelt bedeutend. Die Stellung der Frau als im frühen Ackerbau wesentliche Kraft stieg, analog der Rolle weiblicher Fruchtbarkeitsgottheiten in der Religion. Wie in den vorausgehenden Naturreligionen, den steinzeitliche Religionen, wurden Kräfte in der umgebenden Tierwelt vermutet. Menschen-, tier- oder mischgestaltige Chimären wurden Objekte der Verehrung. Sonne und Mond, Leben und Tod die gleichnishaft in ständigem Gestaltwandel sich rhythmisch aus sich selber erneuern , konnten als göttlich-schöpferische Manifestationen neben der >Magma Mata< erscheinen. In Göbekli Tepe ( Anatolien) findet sich das erste Heiligtum einer Jäger/Sammler Gesellschaft die seßhaft wurde.Ancient Temple in South Eastern Turkey, in Province of Sanliurfa on the Harran plain towards Syria near one of the Euphrates arms. Ancient Late Pre Pottery Neolithic B temple site, apparently dating to 9,000 BCE and apparently abandoned when the water supply dried up. The site would predate that of Jericho. Only Flintstone and bone tools have been found as ceramics hadn't been invented yet.There are numerous animal and mystical signs engraved on the pillars, while the walls are made of good masonry.

 

The workmanship is much better than that of significantly more recent archaeological sites. One is reminded, to some extent of the temples in Malta, which were built 5,000 years later. Some of the artifacts and at least one pillar were taken to the museum in Sanliurfa.

Interessant sind die Erforschungen im sogenannten Kerngebiet des Ackerbaus: Nahe Urfa und Haran in der heutigen Türkei liegt der Göbekli Tepe (deutsch: Nabelberg), der nach neuesten Erkenntnissen die älteste Tempelanlage der Welt enthält. Auf der Kuppe des kahlen Hügels standen einst dicht an dicht Heiligtümer, von denen der Archäologe Klaus Schmidt bereits vier ausgegraben hat. Die Standorte von sechzehn weiteren wurden mit Magnetometern ausfindig gemacht und sollen ebenfalls noch freigelegt werden. Nach den Vermutungen der Wissenschaftler sind die Tempel älter als alle menschlichen Dörfer überhaupt und sollen aus einer Zeit stammen, in der die Menschen sich noch nicht vom Ackerbau, sondern ausschließlich vom Jagen und Sammeln ernährten. Über die Religion, die dort ausgeübt wurde, ist noch nichts bekannt, gefunden wurde aber eine "Paradiesplakette" mit der Abbildung eines Baumes und einer Schlange. Die angebeteten Götter scheinen sich auch von den Götzen der Sumerer zu unterscheiden. Vielleicht wussten diese Gläubigen noch von dem einzigen Gott, der die Menschen als Mann und Frau im Garten Eden erschaffen hat, bevor sich in der frühen Zivilisation die in der Bibel erwähnte Abkehr von Gott ausgebreitet hat.

Diese Entdeckungen werfen ein neues Licht auf die Anfänge der Menschheit und der Kultur. Die Funde werden auf 9500 v. Chr. datiert und kennzeichnen nach dem heutigen Stand der Wissenschaft den Beginn der Landwirtschaft und Nutztierhaltung: die so genannte "Neolithische Revolution". Am 3. Juni 2006 veröffentlichte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unter der Überschrift "Die Suche nach dem Garten Eden" seine Titelstory. Der Autor des Artikels, Matthias Schulz, stellt provokante Fragen an die etablierte Wissenschaft: "Verbirgt sich hinter der Geschichte aus der Genesis eine historische Botschaft? Enthält sie einen steinzeitlichen Faktenkern?" Der Artikel bezieht sich auch auf den britischen Archäologen David Rohl, nach dessen Theorie sich das Paradies im Westen des Iran befunden haben soll. Der Spiegel schreibt: "All diese Edenflüsse [für deren Lokalisierung Rohl Erklärungen bietet] liegen im neolithischen Kerngebiet des Ackerbaus." Zwar zeichnet Schulz viele Parallelen nach, doch schließt er mit diffusen Erklärungen über "das kulturelle Gedächtnis der Menschheit", das "über Jahrtausende hinweg Stoffe speichern und weiterreichen" könne.

Ausstellung in Karlsruhe.Bisher glaubte niemand, dass die Menschen vor 12000 Jahren in der Lage waren, tonnenschwere Steine zu meißeln, zu transportieren und in großen Ensembles zu arrangieren. Das Vorhaben war hoch kompliziert, es muss Jahrzehnte beansprucht haben - und war deshalb für die Erbauer existenziell wichtig. Zudem gab es auf dem steinigen Hochplateau um den Göbekli Tepe weder Wasser noch die Möglichkeit zu Ackerbau und Viehzucht. Es war ein heiliger Ort, ein groß angelegtes religiöses Heiligtum, das Jahrtausende lang genutzt wurde. Und zwar nicht von sesshaften Menschen, sondern von Jägern, deren Kultur nach und nach erlosch.

 

>Sie bauten die ersten Tempel: Das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger <(Taschenbuch)

von Klaus Schmidt (Autor) 3423344903

 

 

Östlicher Mittelmeerraum: Ackerbaubereits vor 13.000 Jahren.Am Übergang zum Mittelneolithikum bricht auf dem Balkan dieKontinuität der Tell-Siedlungen ab.

Euphrat & Tigris: Der Tigris ist ein 1.900 Kilometer langer Fluss in Vorderasien. Er entspringt im Osttaurus im Osten der Türkei Danach durchfließt der Tigris den Irak und vereinigt sich dort mit dem Euphrat zum Arvand Rud , der in den Persischen Golf mündet. Zusammen mit dem Euphrat bildet der Tigris, dessen Einzugsgebiet 375.000 km² umfasst, das Zweistromland, in dem sich einige der ersten Hochkulturen entwickelten.

 

Die ältesten archäologischen Besiedlungsspuren (Rundhäuser) lassen sich für die Mitte des 11. Jahrtausends v. Chr. am mittleren Euphrat in Mureybet nachweisen. Ab dem 10. Jahrtausend v. Chr. sind modellierte Frauenfigurinen zu finden. Obsidianklingen lassen auf Handel mit Kappadokien schließen.

Um 8700 v. Chr. wandeln sich die vormals runden Wohnstätten zu eckigen Häusern, die auch nun über mehrere Räume verfügen. Getreidereste in Silos deuten auf erste landwirtschaftliche Tätigkeiten. Ab etwa 7700 v. Chr. weisen alle Häuser einen eckigen Stil auf. Die spezielle Anordnung der Toten zeigt Ähnlichkeiten zum Totenkult von Jericho. Aus dem 7. Jahrtausend v. Chr. stammen die ältesten Belege für Keramik. Die Objekte zeigen wechselnde Motive und Techniken, die einen langen Entwicklungsprozess über mehrere Jahrhunderte aufweisen. Ab dem 6. Jahrtausend v. Chr. ist erstmals gebrannter Ton nachweisbar und zeigt prähistorische Modelle der Töpferscheibe.

 

Zur Megalithkultur: Tempel auf dem Göbekli Tepe (Anatolien vor 11.000 Jahren) sind die Megalithanlagen und Menhire in Carnac (Frankreich), in Skara Brae (Schottland), Stonehenge , die Tempel auf Malta sowie Newgrange und Knowth in Irland.

Mittlerer Donauraum: Das Neolithikum beginnt mit der Star?evo-Kultur

Griechenland mit der Sesklo-Kultur ein.

Serbien, Ungarn Rumänien: Das Neolithikum war durch die Vin?a-Kultur, in Ungarn durch die Theiß-Kultur bestimmt.

Mitteleuropa:Hier breitet sich das Neolithikum ab 5600/5500 v. Chr. vom Donauraum her mit der gut erforschten bandkeramischen Kultur nach Norden bis an die Lössgrenze aus. ( Moldawien bis Pariser Becken). Der Bandkeramik folgte im westlichen Verbreitungsgebiet ( Deutschland) die Rössener Kultur, im Osten die Stichbandkeramik, die Oberlauterbacher Gruppe und die Münchshöfener Kultur.

 

Nordeuropa: Im Norden breitet sich das Neolithikum erst zwischen 4200 und 4000 v. Chr. mit der Trichterbecherkultur aus. Es folgen ab 2800 v. Chr. von Westen die Glockenbecherkultur, von Osten die Schnurkeramische Kultur. Mit ihnen endet das Neolithikum in diesem Bereich.

 

 

Im Frühneolithikum (5 500 - 4 300 v. Chr.) sind die ersten Bauern in Niedersachsen nachgewiesen. Sie bevorzugten fruchtbare Lössböden, so dass deren Verbreitung bis ins nördliche Harzvorland und ins Leinetal die Ausbreitung der neuen Wirtschaftsweise markiert. Nördlich dieser Grenze beschafften sich die Menschen noch ca. 1 000 Jahre länger ihre Nahrung auf die alte, jagende Lebensweise. Die ersten Bauernkulturen werden nach der charakteristischen bandförmigen Verzierung auf ihren Tongefäßen Linienbandkeramiker genannt.

 

Im Mittelneolithikum (4 300 - 2 900 v. Chr.) breiteten sich Ackerbau und Viehzucht immer mehr ins Flachland aus, das um 3 700 v. Chr. als neolithisiert gelten kann. Die erste Kultur des Flachlandes, die ihre Lebensgrundlagen in produzierender Weise erwirtschafteten, wird wegen des trichterförmigen Halses ihrer Tongefäße Trichterbecherkultur genannt (4 300 - 2 800 v. Chr.). Sie ist von Südschweden und Dänemark bis nach Mitteldeutschland, Böhmen und Mähren, von Polen bis in die Niederlande verbreitet. Einige weitere Kulturen reichen mit ihren Randgebieten bis nach Niedersachsen hinein.

Das Mittelneolithikum prägten auch die Alföld-Linearkeramik bzw. die Bükker Kultur in Nordungarn und der Slowakei.Am Übergang zum Mittelneolithikum bricht auf dem Balkan und im danubischen Raum die Kontinuität der Tell-Siedlungen ab.

 

Das Spätneolithikum (2 900 v. Chr. bis zum Beginn der Bronzezeit) zeichnet sich wiederum durch Änderungen in der Bestattungssitte, im Stil der Tongefäße und in der Beigabesitte aus. Die Menschen bestatteten ihre Toten nun wieder in Einzelgräbern, die man mit einem Hügel bedeckte. In den Hauptverbreitungsgebieten der Großsteingräber benannte man diese Kultur nach diesem Merkmal als Einzelgrabkultur. Da sie aber auch die Tongefäße herstellten, die eine vor dem Brand in den Ton eingedrückte Schnurverzierung tragen, wird auch der Name Schnurkeramiker verwendet. Nach der üblichen Beigabe von charakteristischen Steinäxten in die Gräber werden sie auch als Steinaxtleute bezeichnet. Das Endneolithikum war in Serbien und im Banat durch die Vin?a-Kultur, in Ungarn durch die Theiß-Kultur bestimmt.

 

 

Das Ende der Jungsteinzeit wird mit der regional einsetzenden Verarbeitung von Kupfer eingeleitet (Kupfersteinzeit), im allgemeinen wird sie aber erst durch die Bronzezeit abgelöst. In Afrika folgt auf die Jungsteinzeit direkt die Eisenzeit.Am Ende der Jungsteinzeit machten sich in Niedersachsen die Glockenbecherleute bemerkbar, die hauptsächlich im Südwesten auf der Pyrenäenhalbinsel lebten. Sie waren mit Pfeil, Bogen und Doch bewaffnet. Da die Dolche nicht selten aus Kupfer sind, leiten sie schon auf die nun folgenden Metallzeiten über.

 

 

 

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Zeitschiene prä proto-neolithisch

21.000- 11.500 v. Chr.

 

In Palästina entstanden einige dauerhafte Siedlungen bereits vor der Entwicklung der Landwirtschaft. Die Umgebung dieser Siedlungen bot den Bewohnern aber nur zeitweise genügend Ressourcen (Fisch, Fleisch oder Pflanzen). Der Kultivierung und dem Anbau von Getreide ging eine jahrtausendelange Nutzung entsprechender Wildvorkommen voraus; in der Ostmittelmeerraum seit 21.000 v. Chr. nachweisbar (Ohalo II). Diese Vorstufe zur produzierenden Landwirtschaft wird als bezeichnet. ( Phoenicien) Fruchtbarer Halbmond ( Nil- Euphrat/Tigris )

 

 

* 11.500 bis 9500 v. Chr. - Proto-Neolithikum ( Natufien).

 

Die Jäger- und Sammler- und Fischerkultur, die in der Levante und am mittleren Euphrat auftrat, war zumindest saisonal sesshaft, kannte allerdings weder Viehzucht noch Getreideanbau. Die Wohnplätze bestanden aus Rundhütten (Ohalo). Feuersteinwerkzeuge wurden noch nicht geschliffen, sondern in die gewünschte Form geschlagen.

 

Wichtige Fundorte: Jericho und Mureybet I A

 

* 9500 bis 8500 v. Chr. - Präkeramisches Neolithikum A, (Pre-Pottery Neolithic A - PPNA), ältere Phase des Akeramikums.

 

In dieser Zeit bestanden erste Siedlungen aus Rundhäusern (Trockenmauerwerk). Manche der Siedlungen liegen in der untersten Schicht späterer Tells. Die Kunst dieser Zeit beschränkte sich hauptsächlich auf Idole, kleine Steinskulpturen, die hauptsächlich Frauen, seltener Männer oder Tiere darstellten. Getreideanbau war zu dieser Zeit schon bekannt. Die Viehzucht lässt sich in diesem Frühstadium osteologisch noch nicht belegen, es wurden weiter Gazellen gejagt.

 

Wichtige Fundorte: Mureybet I B, II, III, Tell es-Sultan (Jericho).

 

* 8200 bis 6800 v. Chr. - Präkeramisches Neolithikum B, (Pre-Pottery Neolithic B - PPNB)

 

Die Häuser waren rechteckig oder quadratisch. Die Domestikation von Tieren ist festgestellt, eine Ausbreitung nach Westen fand statt, mit Floß und Einbaum auch übers Meer (Zypern). Meist weibliche Idole aus Stein oder Ton mit nur angedeuteten Gesichtern aber deutlich ausgeprägten Geschlechtsteilen traten nun auf. Werkzeugherstellung durch geschliffene Steinindustrie und erste ungebrannte Keramik ist bekannt.

 

* 6500 bis 5500 v. Chr. - Keramisches Neolithikum im Vorderen Orient (Pottery Neolithic - PN), ab ca. 6200 v. Chr. auch im östlichen Mittelmeergebiet

 

Totenbestattungen erfolgten nun außerhalb der Siedlung. Neben dem Getreideanbau waren auch Nutztiere bekannt, die Jagd war nicht mehr der Hauptfleischlieferant. Die Keramikherstellung verbreitete sich weiter. Archäologisch wird das Keramische Neolithikum in drei Phasen unterteilt:

 

* monochrome Phase, bemalte Phase und klassische Phase.

 

Die Grabung in Jericho und Mureybet, wurden von Jean Cauvin, Kathleen Kenyon und John Garstang durchgeführt. Auf sie geht die wissenschaftliche Systematik zurück.

 

* 5500 bis 4500 v. Chr. - Neolithikum in Mitteleuropa

Phase bäuerlicher Kulturen ohne Metallverarbeitung, im wesentlichen Bandkeramik, Rössener Kultur und weitere Lokalgruppen.

 

* 5500 bis 3300 v. Chr. - Kupfersteinzeit (auch Kupferzeit, Chalkolithikum oder Äneolithikum) im Vorderen Orient

 

Beginn der Metallverarbeitung im Schmelzverfahren. Nun bilden sich auch gesellschaftliche Oberschichten, Fernhandel und stärker befestigte Siedlungen heraus.

 

* 4500/4000-2200 v. Chr. - Kupfersteinzeit in Mitteleuropa

 

Im südlichen Mitteleuropa wird zwischen Jungneolithikum, Spätneolithikum und Endneolithikum unterschieden.

Früheste Kupferverarbeitung in Mitteleuropa (Jordansmühler Kultur, Lengyel-Kultur), erst im Laufe mehrerer Jahrhunderte eigener Erzabbau und Verhüttung nachgewiesen (Mondsee-Gruppe). Einfluss westlicher Megalithkultur (z. B. Michelsberger Kultur, nordische Trichterbecherkultur).

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Technologie und Entwicklung

 

 

Die meisten Werkzeuge aus Holz, Tierknochen oder Feuerstein waren denen aus der Alt- und Mittelsteinzeit sehr ähnlich. Neu waren Beile und Äxte, die durch Sägen und Schleifen geschärft und zur Schäftung durchbohrt wurden. Ebenfalls neu war das Auftreten gebrannter Tongefäße. In den meisten Regionen traten diese meist zur Bevorratung gebrauchten Gefäße mit oder unmittelbar nach dem Entwicklung des Ackerbaus auf, in Japan dagegen aber schon weit vorher.

 

 

Mit der beginnenden Sesshaftigkeit entwickelte sich auch der Hausbau weiter. Im Gebiet der Alpen baute man Hütten auf meterhohen Stützen (Pfahlbauten) an den Ufergebieten der Seen; eine Bauweise, die den periodischen Überflutungen der Seeufer angepasst war.

 

In Çatalhöyük wurden meist rechteckige Häuser aus Lehmziegeln und einem Holzgerippe gebaut. Für eine sesshafte Kultur war Grundbesitz und dessen Verteidigung von großer Bedeutung; Oasenstädte wie Jericho wurden von meterhohen Mauern umgeben.

 

Die Entwicklung der Landwirtschaft und die daraus resultierende bessere Versorgungslage führte zu einem Anstieg der Bevölkerungszahl. Gleichzeitig spezialisierten sich Teile der Gruppe auf bestimmte Tätigkeiten. Es bildete sich eine geistige und politische Führungsschicht (Priester, Stammesoberhäupter, Fürsten).

 

 

Während der Jungsteinzeit wurde auch die Metallbearbeitung entwickelt. Sie beschränkte sich aber auf gediegen vorkommende Metalle wie Gold, Silber und Kupfer. Die ältesten Kupferfunde stammen aus Kleinasien und dem Iran und sind über 9000 Jahre alt. Aufgrund der Metallverarbeitung wird der letzte Abschnitt der Jungsteinzeit regional begrenzt als Kupfersteinzeit bezeichnet.

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Stonehenge ist ein in der Jungsteinzeit begründetes und mindestens bis in die Bronzezeit benutztes Bauwerk

Die Entstehung der Anlage lässt sich grob in drei Phasen unterteilen. Die Frühphase der Anlage, mit einem kreisrunden Erdwall und einem Graben, wird auf etwa 3100 v. Chr. datiert. Die auffällige Megalithstruktur wurde etwa zwischen 2500 v. Chr. und 2000 v. Chr. errichtet. Die gesamte Anlage ist jedoch vermutlich deutlich älter als bisher angenommen. Demnach stand die Megalithstruktur bereits um 3000 v. Chr

 

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%87atal_H%C3%B6y%C3%BCk ( CatalHöyük)

http://www.catalhoyuk.com/

Die Entdeckung von Catal Höyük (Taschenbuch)

von Heinrich Klotz (Autor) 3406432093

 

 

 

Euphrat & Tigris


Mittelmeer


Nil


Kleinasien


Mesopotamien

In Mesopotamien kann man drei Hochkulturen unterscheiden:

1. Das Sumerische und Akadische Reich von 3.200 bis 1.686 v. Chr.

2. Das Assyrische Reich von 1.700 bis 626 v. Chr.

3. Das Babylonische Reich von 626 bis 539 v. Chr.


 

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