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ANTIKE

3.000 v.- 300 n.Chr.






Geometrische Epoche:
1100- 650 v. Chr.

Archaik:
650 -475 v.Chr

Klassik :
475 - ca. 330 v. Chr

Hellenismus:
330-27 v.Chr

GRIECHEN ......1100- 27 v. Chr

...Was ist der Mensch?
Die Entwicklung der Kunst des griechischen Kernlandes und der griechischen Kolonien reichen von etwa 1100 v. Chr. bis 100 v. Chr. Die Wurzeln reichen bis in die ägäische Kultur ( s. Kreta) zurück. Mit dem Hellenismus Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. vermischte sie sich mit östlichen, nach Eingliederung der Peloponnes als senatorische Provinz ins Römische Reich gegen Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. mit römischen Stileinflüssen, als zahlreiche Römer in den teilweise zerstörten griechischen Städten eine rege Bautätigkeit entfalteten. Im Zuge der Christianisierung fiel ihre weitere Entwicklung Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. mit der byzantinischen Kunst und Architektur zusammen. Die griechische Kunst wirkte nicht nur stilbildend auf die römische Kunst, sondern darüber hinaus auf die Kunst der gesamten westlichen Welt.

Die griechische Kunst beschäftigt sich mit der Frage: Was ist der Mensch? Auch die göttliche Sphäre wird von menschlichen Maßstäben her gesehen. Es gibt Götter und Halbgötter die sich wie Menschen gebärden und deren Tun nach menschlichen Maßstäben gemessen werden. Darüber hinaus ist die Malerei der griechischen Antike- die vorwiegend Wandmalerei war - nur durch römische Kopien erhalten.






Republik:
200-27 v.Chr

Kaiserzeit:
27 v-395 n. Chr

 

 

 

 

 

 

ROM .......200 v- 400 n. Chr

...Brot und Spiele und eine neue Religion
Römische Kunst diente dem Zweck die politisch-militärische Macht Roms zu manifestieren. Der Repräsentationscharakter des Kunstwerkes stand im Vordergrund. Römische Kunst umfasste zur Zeit ihrer Blüte den größten Teil Europas und Kleinasiens. Im Verlauf ihrer Entwicklung integrierte sie etruskische und griechische Kunst. Nach dem Übertritt Kaiser Konstantins des Großen zum Christentum und der Verlegung der Hauptstadt von Rom nach Konstantinopel (330 n. Chr.) wird sie in der Regel als spätantike Kunst bezeichnet. Sie ging Ende des 6. Jahrhunderts in die frühchristliche Kunst über.

Obgleich man aus der römischen Literatur von einem reichen malerischen Schaffen weiß, sind Zeugnisse der römischen Tafel- und Leinwandmalerei kaum überkommen. Dabei scheint es sich wie in der Skulptur hauptsächlich um die Reproduktion griechischer Werke gehandelt zu haben. Lediglich in Form von Wandgemälden ist die Malerei der Römer gut dokumentiert, insbesondere in Pompeji, Herculaneum, Stabiae und Oplontis (Torre Annunziata), die 79 n. Chr. durch einen Ausbruch des Vesuv verschüttet wurden. Bedeutende Wandgemälde mit sakralen und weltlichen Motiven sind dort gefunden worden. Seit der Frühzeit der archäologischen Grabungen unterscheidet man dort zwischen vier verschiedenen Dekorationsstilen( dorisch,jonisch, korinthisch ,röm.-korinthisch). Die Römer schmückten ihre Villen mit Mosaikfußböden, Wandgemälden und Malerei auf Tontafeln auf denen rituelle Handlungen, Mythen, Landschaften, Stillleben und Szenen aus dem Alltag abgebildet waren. Unter Verwendung der Luftperspektive, bei der Farben und Umrisse von entfernten Gegenständen zur Erzielung räumlicher Effekte weicher und verschwommen wiedergegeben sind, gelang es römischen Künstlern, einen wirklichkeitsgetreuen Eindruck zu erreichen.

Im Zuge des Auflösungsprozesses des Römischen Reiches -dessen einzelne Teile unterschiedliche Entwicklungen nahmen- blieb der prägende Einflüss Roms jedoch weiterhin bis in die europäische Neuzeit wirksam. Die römische Kunst und Architektur übte erheblichen Einfluss auf die frühchristliche Kunst aus, auf das Kunstschaffen der Renaissance, des Barock und des Klassizismus.


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weitere Literatur:

Kaifenheim >Aspekte der Kunst<, Lurz Verlag, ISBN 3-87501-060-4
Kammerlohr > Epochen der Kunst 1-5 <
Oldenburg Verlag, ISBN 3-486-87521-3
Debicki,Favre,Grünewald,Pimentel > Geschichte der Kunst<
Klett Verlag, ISBN3-12-205500-7
Krauße > Geschichte der Malerei<
Könemann Verlag, ISBN 3-89508-082-9
Homour, Flemming > Weltgeschichte der Kunst<
Prestel Verlag, ISBN 3-7913-0631-6

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